Artcollector 1/2021 (Digital)

Artcollector 1/2021 (Digital)

Teilprodukt Digital: inkl. 7% USt.

  • Titel:  Artcollector 1/2021 "Schlag zu - die Highlights der Frühjahrs- und Sommerauktionen"

Unsere Gesundheit hängt nicht nur vom Schicksal, den äußeren Umständen und den guten
Erbanlagen ab, sondern auch von der Art und Weise, wie pfleglich wir mit ihr umgehen. Wir
haben viel selbst in der Hand und bestimmen eigenständig, wie konsequent wir unser Wohlergehen schützen und unsere Gesundheit durch gute Gewohnheiten schonen. Die Digitalisierung liefert uns dazu tolle Hilfsmittel und Werkzeuge. Das Smartphone kann uns daran erinnern, in Bewegung zu bleiben. Mithilfe von Apps kochen wir gesünder, machen regelmäßig Fitness und bekommen auf Fahrradtouren die schönsten Routen angezeigt. Die Digitalisierung kann dazu beitragen, dass wir uns
gesünder verhalten, Informationen über unsere Gesundheit sammeln und sie Ärzten bereitstellen. Der Fortschritt versetzt uns in die Lage, unsere Röntgenbilder und Laborergebnisse in einer geschützten Datenbank zu sammeln und jederzeit verfügbar zu haben. Der Impfpass, das Medikamentenrezept und individuelle Therapiepläne werden in Zukunft von den Versicherten elektronisch
selbst verwaltet. Die Daten liefern Arztpraxen, Apotheken und Krankenhäuser.
Für den sicheren Umgang mit Computer, Tablet und Handy müssen die Fähigkeiten schon in der Schule vertieft werden. Doch hier liegt in Deutschland einiges im Argen. Wenn sich zehn Schüler einen Schulrechner teilen müssen, können selbst junge, engagierte Lehrer ihre Klassen nicht effizient bei der digitalen Kompetenz fördern. Die Schulschließungen 2020/21 und der damit
einhergehende Zwang zu Online-Hausaufgaben und Fernunterricht hat daran wenig geändert. Die digitale Gesundheitskompetenzist ein wichtiges Thema, das bisher von Schule und Politik wenig Rückenwind bekommen hat.
Wieder einmal sind moderne Krankenkassen als Mittler gefragt. Sie müssen ihre Mitglieder über die Vorteile aufklären, damit die Bestrebungen der Gesundheitspolitik zur Verbesserung der Versorgung nicht im Sand verlaufen. In diesem Heft stellen wir die Securvita Krankenkasse vor, die auch hier zu den Pionieren zählt. Die Kasse bietet in vielen relevanten Feldern ein hohes Service- und Leistungsniveau. Sie hat bei Naturheilkunde, Familienprogrammen und Prävention die Nase weit vorn, was unabhängige Tests – auch in unseren Publikationen – seit vielen Jahren bestätigen.

Kennen Sie Kintsagi? Die aus Japan stammende Methode des Reparierens von Porzellan huldigt der Schönheit von Wunden, begegnet Bruchstellen mit Empathie und Emphase. Behutsam wird das Objekt mit Gold und Kleber entlang seiner schmerzlichen Risse zusammengefügt. Auch Corona reißt Wunden. Insbesondere Künstler wissen, wie sehr sie wehtun. Doch sollten wir die Bruchstellen zu etwas Sinnvollem, Schönen nutzen. Wie einst Leonard Cohen sang: Wo ein Loch, dort könne Licht hindurchscheinen.
Auktionshäuser haben pünktlich zum Frühjahrs- und Sommergeschäft ansehnliche und benutzerfreundliche Webseiten für die dort zu versteigernde Offerte geschaffen. In der Digitalisierung scheinen Quantensprünge vollbracht. Die meisten dieser Unternehmen konnten 2020 sogar Gewinne verzeichnen. Auch, weil abgesagte Messen ihnen Publikum und dessen Lust auf Kunst zuspülten. Wir freuen uns auf eine Zeit, in der wir wieder über Kunstmessen laufen werden, bis der Turnschuh drückt. Zunächst aber wünschen wir ebenso viel Freude am Kunstkauf per Klick. 42 Prozent der
Sammler in Deutschland nutzten Instagram, um 2020 ein Kunstwerk zu kaufen. Der digitale Weg zur Kunst ist weit offen.

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